Hallo!!

Dieser Text ist in kurzen und leichten Sätzen geschrieben.

Hier möchten wir erklären, welcher Vertrag wichtig für die Rechte von behinderten Menschen ist!

Wir möchten erklären, was in dem Vertrag steht und warum Sportkinder e.V. nach dem Vertrag handelt.

Warum Leichte Sprache?

Jeder Mensch kann Texte in Leichter Sprache besser verstehen.

Leichte Sprache ist aber besonders wichtig für Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Und für Menschen, die nicht so gut Deutsch sprechen.

Und für Menschen, die nicht so gut lesen können.

Leichte Sprache ist gut für alle anderen Menschen.


1. Menschenrechte

Jeder Mensch hat Rechte.

Diese Rechte sind für alle Menschen auf der ganzen Welt gleich.

Die Rechte für alle Menschen heißen: Menschen-Rechte.

Was sind Menschenrechte?

Zum Beispiel:

Gleichheit:

Jeder Mensch muss gleich behandelt werden.

Keiner darf schlechter behandelt werden, weil er behindert ist oder weil er eine Frau oder ein Mann ist.

Keine Diskriminierung:

Menschen mit Behinderungen dürfen nicht diskriminiert werden.

Manchmal werden Menschen mit Behinderungen ausgelacht und verspottet. Sie werden beleidigt.

Gerechtigkeit:

Jeder Mensch muss gerecht behandelt werden.

Das bedeutet: Jeder Mensch muss die Hilfe bekommen, die er braucht.

2. Vertrag der Vereinten Nationen

Immer noch werden viele Menschen mit Behinderungen überall auf der Welt schlecht behandelt.

Damit es allen Menschen mit Behinderungen auf der ganzen Welt besser geht, haben 192 verschiedene Länder einen Vertrag gemacht.

Der Vertrag heißt:

„Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“.

Oder: UN-Konvention

Die Vereinten Nationen passen besonders auf, dass es Menschen auf der ganzen Welt gut geht.

Zum Beispiel, dass es keinen Krieg gibt.  Oder dass Menschen nicht gefoltert werden. Die englische Abkürzung für die Vereinten Nationen ist UN. Hier gibt es eine tolle Seite von der Lebenshilfe Sachsen mit mehr Infos zu dem Thema UN-Konvention:

www.inklusion-in-sachsen.de/de/in-leichter-sprache/130408-UN-Konvention-leichte-Sprache.pdf

3. Was steht in dem Vertrag?

1. MENSCHENWÜRDE:

Menschen mit Behinderungen haben die gleiche Würde.

Das bedeutet:

Jeder Mensch ist ein besonderer Mensch.

Jeder Mensch ist gleich viel wert.

Jeder Mensch hat das Recht so zu sein, wie er ist.

Alle Menschen sollen lernen, dass Menschen mit Behinderungen wertvoll sind.

Behinderung gehört zum Leben dazu.

Das ist Teil der menschlichen Vielfalt.

2.TEILHABE:

Jeder Mensch darf an der Gesellschaft teilhaben.

Das bedeutet:

Jeder Mensch darf dabei sein.

Jeder Mensch darf andere Menschen treffen.

Kein Mensch darf ausgeschlossen werden, weil er behindert ist.

Jeder Mensch ist Teil der Gesellschaft.

3.CHANCEN-GLEICHHEIT:

Jeder Mensch soll die gleichen Chancen haben.

Das bedeutet:

Alle Kinder und Jugendlichen sollen in eine Schule für alle gehen können.

Behinderte Menschen sollen eine Arbeit bekommen können.

Sie sollen die Hilfen bekommen, die sie dafür brauchen.

4.Barriere-Freiheit:

Alles soll für Menschen mit Behinderungen barriere-frei sein.

Das bedeutet:

Es soll keine Hindernisse für Menschen mit Behinderungen geben.

Alles soll so sein, dass Menschen mit Behinderungen es gut benutzen können.

Das ist wichtig, damit Menschen mit Behinderungen ihre Rechte wie alle anderen bekommen können, selbständig leben können und überall dabei sein können.

5.Selbst-Bestimmung:

Jeder Mensch darf für sich selber entscheiden.

Das bedeutet:

Keiner darf über einen anderen Menschen bestimmen.

Jeder Mensch entscheidet über sein Leben und wie es sein soll.

Zum Beispiel: Jeder Mensch darf bestimmen, wo und mit wem er zusammen wohnt.

6.Kinderrechte:

Kinder mit Behinderungen sollen die gleichen Rechte haben wie Kinder ohne Behinderung.

Das bedeutet:

Kindern mit Behinderungen soll es gut gehen.

Jedes Kind mit Behinderung kann sich entwickeln wie alle anderen Kinder auch.

4. Wer passt auf, dass der Vertrag eingehalten wird?

Deutschland hat den Vertrag auch unterschrieben.

Im Vertrag steht:

Alle -zum Beispiel die Eltern, Freundinnen und Freunde, die Bundesregierung und die Länder Politikerinnen und Politiker oder die Gerichte und die Behörden- sollen darauf achten, dass die Rechte von Menschen mit Behinderungen eingehalten werden.

Das bedeutet auch:

Deutschland muss helfen, dass es viele Dinge gibt, die alle Menschen mit Behinderungen benutzen können.

Das bedeutet auch:

Deutschland muss überlegen, wie man etwas für Menschen mit

Behinderungen besser machen kann.

5. Was macht der Verein „Sportkinder“?

Sportkinder e.V. möchte Inklusion fördern!

Inklusion ist ein Fremdwort und bedeutet:

Alle Menschen gehören dazu.

Niemand darf ausgeschlossen werden.

Alle Menschen sind verschieden.

Und das finden wir gut.

Sonst wäre es sehr langweilig.

Sportkinder e.V. möchte etwas verändern.

Das Sport-Angebot soll so sein, dass Menschen mit Behinderung an dem Sport teilnehmen können, der sie interessiert.

Sportkinder e.V. achtet darauf, dass alle Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, zusammen Sport machen können.

Zum Beispiel:

Beim Yoga sind wir am Phoenixsee und Menschen mit Behinderung können zusammen mit Menschen ohne Behinderung Training am See genießen.

Habt ihr Ideen?

Schreibt uns gerne!

Wir freuen uns über eure Nachricht!

unsere E-Mail Adresse ist:

info@sportkinder.net